"Lebensmittelanalytik und Gesundheit
"
Unter diesem Motto fand das
9. Lehrerwochenendseminar der Chemieverbände NRW an der Fachhochschulabteilung
in Recklinghausen mit einer Beteiligung von ca. 90 Lehrerinnen und
Lehrern aus ganz Nordrhein-Westfalen statt.
Nachfolgend finden
Sie Hintergrundmaterialien zu den einzelnen Themen und Workshops:
| Workshops/Exkursion: |
Download Dokumente: |
Referenten: |
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| Workshop 1: „ Unterrichtsbausteine
für den naturwissenschaftlichen Unterricht in der
Sekundarstufe I“ |
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Tanja Kasprzak,
Landesinstitut für Schule/Qualtitätsagentur
Beatrix Ophaus,
Lehrerin an der Realschule Crange in Herne |
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| Workshop 2: „Lebensmittel und Ernährung“
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OStR Martin
Haverkamp
Chemielehrerfortbildungszentrum
DORTMUND
www.chemielehrerfortbildung.de |
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| Workshop 3: „Fettreduzierte Brotaufstriche“
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Prof.
Dr. Katrin Sommer,
Ruhr-Universität-Bochum,
Fakultät für Chemie, Didaktik der Chemie |
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| Workshop 4: „Lebensmittelanalytik
zum Schutz der Verbraucher “ |
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Kreisoberchemierat Christian Struck, Gemeinsames
Chemisches und Lebensmitteluntersuchungsamt Kreis Recklinghausen
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Zu den einzelnen
Workshops:
Workshop 1 „Unterrichtsbausteine
für den naturwissenschaftlichen Unterricht in der Sekundarstufe
I“
Im Workshop wurde ein kurzer Überblick über den aktuellen
Stand der Kernlehrplanentwicklung gegeben. Anschließend bestand
die Möglichkeit zwei Unterrichtsvorhaben für den Anfangsunterricht
Chemie zu erproben. Eine experimentelle Unterrichtseinheit zu Saft
und Erfrischungsgetränken Stationenlernen am Beispiel „Die
Coca-Cola-Story“. Weitere erprobte Unterrichtvorhaben sowie
aktuelle Zwischenstände der Lehrplanarbeit stehen im Bildungsserver
learn-line des Landesinstitutes für Schule/Qualitätsagentur
interessierten Kollegen und Kolleginnen online zur Verfügung
und wurden den Teilnehmern vorgestellt (z.B. Einsatz von Interaktionsboxen
im naturwissenschaftlichen Unterricht).
http://www.learn-line.nrw.de/angebote/nw-unterrichtsentwicklung/Unterrichtsbeispiele/uchemie.html
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Station
Cola und Kohlensäure |
Workshop
2 „Lebensmittel und Ernährung“
Im Workshop wurde eine Unterrichtseinheit zum Thema "Lebensmittel
und Ernährung" für die Sekundarstufe I vorgestellt.
Die Einheit begann damit, dass das Ess- und Trinkverhalten
von Schülerinnen und Schülern erfragt und verglichen
wurde. Ausgehend davon wurden die gesammelten Fragen in einer
Mindmap gebündelt und fächerübergreifend beantwortet:
Neben Hinweisen zur Ernährung wurden Trinkmengen gemessen,
Ernährungspläne aufgestellt und ausgewählte
Getränke und Lebensmittel experimentell untersucht. Beispielsweise
wurden Farbstoffe, Zucker, Vitamin C, Fette, Stärke und
Eiweiße nachgewiesen sowie alltägliche Produkte
wie z.B. Butter, Quark und Joghurt hergestellt. Die Experimente
konnten anschließend von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern
durchgeführt werden.
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Workshop
3 „Fettreduzierte Brotaufstriche“
Tag täglich
verwendet man sie, im Jahr verbraucht jeder Bundesbürger
ca. 12 kg davon, manche sind trotz Kühlschrank streichfähig,
sie können fettreduziert sein – die Brotaufstriche.
Die dem Auge homogen erscheinende Masse erregt bereits beim
Erwärmen das Interesse des Beobachters. Fragen wie „Warum
ist nur die eine Phase orange gefärbt?“ oder „Wieso
ist der fettreduzierte Brotaufstrich trotz des hohen Wasseranteils
fest?“ stellen sich.
Im Rahmen dieses Workshops wurden auf all diese Fragen Antworten
gegeben. Dabei stand die experimentelle Erschließung
ausgewählter Brotaufstriche hinsichtlich ihrer Zusammensetzung
(Fett- und Wasseranteil, Farbstoff, Geliermittel, Salzgehalt)
im Mittelpunkt. Grundlage war die Anwendung von chemischem
Grundwissen und Fachmethoden, wie sie teilweise in der Sekundarstufe
I vermittelt werden. |
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Workshop 4 „Lebensmittelanalytik
zum Schutz der Verbraucher “
Der Workshop informierte über die Aufgaben der staatlichen
Lebensmittelkontrolle, deren Organisation und tägliche Arbeit.
Dies schaffte der Dozent auf eine sehr anschauliche Art und berichtete
auch von manchen beim Lebensmitteluntersuchungsamt eingereichten
„Proben“, die einen ganz und gar gesunden und natürlichen
Hintergrund des „Übels“ hatten. So reichte beispielsweise
eine junge Frau ein Glas Gurken (mit einem Restinhalt von einer
Gurke) beim Amt ein, dessen Inhalt sie komplett um drei Uhr nachts
verzehrt hatte, wobei ihr anschließend übel wurde. Die
Gurken waren, wie man sich schon denken konnte, völlig in Ordnung
und dem später zur Welt gekommenen Erdenbürger geht es
auch gut.
Anhand des Beispiels „Energydrinks“ wurde im Anschluss
eine Analysemethode detailliert vorgestellt, die im Chemieunterricht
angewendet werden kann.
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