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Pressemitteilung

 

25. November 2003

Zukunft durch Ausbildung

Mehr Ausbildungsplätze mit Ausbildungstarifvertrag:

2004 soll hohes Niveau um 1,7 Prozent gesteigert werden

 

Düsseldorf,(wae). Das Anfang des Jahres noch zurückhaltende Ausbildungsplatzangebot konnte durch erhebliche Anstrengungen der Tarifpartner, IG BCE und Arbeitgeberverband Chemie, sowie der Unternehmen zum Oktober noch deutlich gesteigert werden. Mit 1.884 neu angebotenen Ausbildungsplätzen wurde das tarifvertraglich vereinbarte hohe Niveau gehalten. Insgesamt lernen zur Zeit in allen Ausbildungsjahren etwa 4.570 Auszubildende einen Beruf.

Das Ergebnis ist nach Auffassung der Sozialpartner aufgrund der konjunkturellen Lage und der branchenspezifischen Strukturveränderungen mit „gut“ zu bezeichnen. Zustande gekommen ist es insbesondere durch den Beitrag der Unternehmen im Rahmen der Selbstverpflichtung sowie die Aktivitäten der Jugend- und Auszubildendenvertreter und Betriebsräte im Rahmen des Chemie-Ausbildungs-Tarifvertrages „Zukunft durch Ausbildung“.

Mit dieser Vereinbarung wird der demographischen Entwicklung, die bis 2007 durch eine zunehmende Nachfrage an Ausbildungsplätzen gekennzeichnet ist, eine besondere Bedeutung beigemessen.

Zentraler Punkt der im Frühjahr 2003 abgeschlossenen tarifvertraglichen Vereinbarung ist die Festlegung einer Steigerungsgröße für das Ausbildungsjahr 2004 von 1,7 % bundesweit. Grundlage bildet das unter den Tarifvertragsparteien abgestimmte Ergebnis des Ausbildungsangebotes in der chemischen Industrie für das Ausbildungsjahr 2003. Von zentraler Bedeutung ist in diesem Zusammenhang auch, dass sich die Tarifvertragsparteien auf das Prinzip „Ausbildung vor Übernahme“ verständigt haben.

Die gute Arbeit der Ausbildungsverbünde und die Auftragsausbildung für Betriebe innerhalb und außerhalb der chemischen Industrie unterstützen die Tarifvertragsparteien. Durch diese Möglichkeit sollen weitere Unternehmen motiviert werden, Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen.

 
 

Industriegewerkschaft
Bergbau, Chemie, Energie

Landesbezirk Nordrhein

Landesausschuß der

Arbeitgeberverbände
der Chemischen Industrie
von Nordrhein-Westfalen e.V .

Bei Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:

Uwe Wäckers
Chemieverbände NRW
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ivo-Beucker-Str. 43
40237 Düsseldorf
Fon: 0211 / 679 31 44
Fax: 0211 / 679 31 88
E-Mail: waeckers@nrwchemie.de

 

  Letzte Änderung: 02.12.2003 © Chemieverbände NRW 2003