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Chemiestudenten
Nach Angaben der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh)
hat sich die Zahl der Chemiestudienanfänger im Jahr 2003
gegenüber dem Vorjahr erneut kräftig erhöht,
während die Zahl der Diplomprüfungen und Promotionen
aufgrund der in früheren Jahren stetig abnehmenden Anfängerzahlen
zurückgegangen sind. Dieser Trend wird sich in den kommenden
Jahren weiter fortsetzen. Dies liegt an den in frühreren
Jahren rückläufigen Anfängerzahlen.
Charakteristisch für alle Studiengänge war im vergangenen
Jahr die Zunahme der Anfängerzahlen. Vor allem in Diplom-Chemie
ist die Anzahl der Neuimmatrikulierten erneut angestiegen.
Dort nahm auch die Anzahl der Vordiplomprüfungen zu,
während Diplomprüfungen und Promotionen erwartungsgemäß
sanken. Die Anzahl der in der Chemischen und sonstigen Industrie
eingestellten Absolventen ging gegenüber den Vorjahren
zurück.
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Der
Blick ins Detail zeigt:
Im vergangenen Jahr begannen 6.381 (im Vorjahr 5.453)
Anfänger ihr Chemiestudium, davon 928 (im Vorjahr
665) in einem universitären Bachelor-Studiengang.
Die Zahl der Studienanfänger erhöhte sich
damit gegenüber dem Vorjahr um fast 20 vH. Der
Anteil weiblicher Studienanfänger in der Chemie
lag bei 45 vH. Die Gesamtzahl der Chemiestudierenden
betrug 25.980 Studenten, darunter 5.019 Doktoranden,
1.699 in Bachelor- und 176 in Masterstudiengängen.
Die Zahl der Diplomprüfungen sank von 1.019 auf
969. Auch bei den Promotionen wurde mit 1.394 Prüfungen
erwartungsgemäß ein Rückgang gegenüber
dem Vorjahr (1.505) beobachtet.
Die durchschnittliche Studiendauer ist leicht angestiegen,
sie betrug bis zum Diplom einschließlich der Diplomarbeit
12,2 Semester, bis zur Promotion 20,6 Semester. Die
meisten Diplom-Chemiker (91 vH) schlossen im Jahr 2003
an ihr Studium eine Promotion an.
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Kontakt:
Chemieverbände NRW
Leiter Kommunikation
Uwe Wäckers
Tel.: 0211 / 67 93 144
Mobil: 0179 / 13 652 52 e-mail: waeckers@nrwchemie.de
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