SitemapImpressum

wir ueber uns ausbildungsdatenbank themen wirtschaftszahlen news kontakt extranet login
     
    Aktuelles
    Veranstaltungen
    Archiv
       
       
       
       
  Suche:
 

 

 

Pressemitteilung

 

15. September 2003

 

Arbeitgeber und Gewerkschaft der Chemie in Nordrhein sichern gemeinsam Ausbildungsplätze auch ohne Ausbildungsplatzabgabe

 

 

Trotz aller Anstrengungen von Politik und Wirtschaft fehlen in Nordrhein-Westfalen noch etwa 15.000 Ausbildungsplätze. IG BCE Nordrhein und Landesausschuß der Arbeitgeberverbände NRW trafen sich am 15. September in Düsseldorf, um die jeweiligen Bemühungen zu bündeln, mit denen neue Ausbildungsplätze in der Chemischen Industrie geschaffen werden können.

 

Siegfried Wendlandt, Landesbezirksleiter des IG BCE Landesbezirkes Nordrhein: „Es muss uns auch in diesem Jahr wieder gelingen, für alle Jugendlichen die Möglichkeit für eine qualifizierte Ausbildung zu schaffen. Mit dem in der diesjährigen Tarifrunde Chemie vereinbarten Ausbildungstarifvertrag haben wir gemeinsam mit den Chemie-Arbeitgebern die Grundlage dafür gelegt, dass die Chemische Industrie ihren Beitrag dazu leistet. Dieses Modell einer tariflichen Vereinbarung ist sowohl für die jungen Menschen wie auch für die Industrie eine sinnvolle Lösung. Mit dieser branchenbezogenen Lösung wird unser Ausbildungssystem gestärkt und eine Zwangsabgabe überflüssig.“

 

Mit dem Ausbildungstarifvertrag wird eine Ausbildungsplatzinitiative der Branche fortgeschrieben, die in den letzten fünf Jahren das Angebot an Ausbildungsplätzen deutlich über 10 % erhöht hat. Künftig soll mit der tariflichen Regelung der demographisch bedingte Anstieg an Schulabgängern durch zusätzliche Ausbildungsplatzangebote berücksichtigt werden. Damit es nicht nur bei der Vereinbarung bleibt, sondern auch das Potenzial an neu zu schaffenden Ausbildungsplätzen ausgeschöpft werden kann, sollen gemeinsam neue Wege gefunden werden, um Ausbildungsplätze in der Chemischen Industrie zu schaffen, mehr Jugendliche für eine Ausbildung in der Chemie zu gewinnen und Defizite bei den Bewerbern zu beseitigen.

 

Hans-Jürgen Mittelstaedt, Geschäftsführer Landesausschuß der Arbeitgeberverbände der Chemischen Industrie von Nordrhein-Westfalen: „Das Schaffen von neuen Ausbildungsplätzen ist weit mehr als eine gesellschaftspolitische Verantwortung, der wir uns nicht erst seit heute stellen. Die Chemische Industrie hat dies durch die kontinuierliche Steigerung der Ausbildungsplatzangebote in den letzten Jahren bewiesen. Wir setzen alles daran, dass wir trotz der wirtschaftlich schwierigen Konjunktur in diesem Jahr das hohe Niveau des letzten Jahres erreichen werden. Einen Einbruch der Ausbildungszahlen wird es in der Chemie in Nordrhein-Westfalen trotz der anhaltenden Konjunkturschwäche nicht geben.“

 

Auch in den nächsten Gesprächen im Rahmen des „Runden Tisches für Arbeitsmarktfragen“ wird die Umsetzung der Ausbildungsplatzinitiative weiter verfolgt werden.

Industriegewerkschaft
Bergbau, Chemie, Energie

Landesbezirk Nordrhein

Landesausschuß der

Arbeitgeberverbände
der Chemischen Industrie
von Nordrhein-Westfalen e.V .

Bei Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:

Uwe Wäckers
Chemieverbände NRW
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ivo-Beucker-Str. 43
40237 Düsseldorf
Fon: 0211 / 679 31 44
Fax: 0211 / 679 31 88
E-Mail: waeckers@nrwchemie.de

  Letzte Änderung: 18.09.2003 © Chemieverbände NRW 2003