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Pressemitteilung
31.1.2003
Chemie Pensionsfond hat seinen Geschäftsbetrieb
aufgenommen
Der von Bundesarbeitgeberverband
Chemie (BAVC), IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und HVB Group
initiierte Chemie Pensionsfonds hat seinen Geschäftsbetrieb
erfolgreich aufgenommen. Bis Ende Dezember 2002 konnte dieser als
erster in Deutschland genehmigte Branchen-Pensionsfonds (April 2002)
rund 400 Rahmenverträge mit Unternehmen der Chemischen Industrie
abschließen, die mehr als 200.000 Beschäftigte repräsentieren.
Davon haben innerhalb weniger Monate bereits rund 10.000 Arbeitnehmer
eine Entgeltumwandlung vereinbart - der umgewandelte Beitrag lag
im Durchschnitt deutlich über 1.000 Euro.
Die drei Initiatoren des Chemie Pensionsfonds - BAVC, IG BCE und
HVB Group
- sind mit dem positiven Start hoch zufrieden. "Ein Schlüssel
zum Erfolg war die schnelle und detaillierte Information der Unternehmensleitungen
und Mitarbeiter vor Ort durch alle drei Organisationen", erklärt
Hans Melchiors, Vorstand der Chemie Pensionsfonds AG. "Damit
ist die Basis für ein tragfähiges, großes und zukunftsweisendes
Versorgungswerk gelegt." Ziel für das Jahr 2003 sei, die
Anzahl der Mitgliedsunternehmen zu erhöhen und die Arbeiternehmerbeteiligung
von derzeit rund 5% pro Betrieb deutlich zu steigern. Der Fonds
ist auch für weitere Unternehmen aus chemienahen Branchen geöffnet
worden.
Ziel des Chemie Pensionsfonds ist eine attraktive Rentabilität
bei höchstmöglicher Sicherheit und Liquidität. Die
eingezahlten Beiträge werden auf zwei unterschiedliche "Töpfe"
verteilt: Der erste enthält das Garantiekapital für die
vom Arbeitnehmer geleisteten Beiträge abzüglich Kosten
für Versicherungsleistungen (Tod, Invalidität). Der zweite
Topf dient dem Aufbau einer zusätzlichen, freien Kapitalanlage.
Die Aufteilung wird im Rahmen einer Life Cycle Allokation durchgeführt
und berücksichtigt das Lebensalter: Je jünger der Beitragszahler,
desto höher ist der Anteil der freien Kapitalanlage im Verhältnis
zum aktuell gebildeten Garantiekapital. So zahlt z.B. ein 25-Jähriger
von 1.000 Euro Beitrag nur 280 Euro in den ersten Topf ein, während
es bei einem 60-Jährigen etwa 850 Euro sind.
Kontakt:
Chemieverbände NRW
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Uwe Wäckers
Tel.: 0211 / 67 93 144
Fax: 0211 / 67 93 188
Mobil: 0179 / 13 652 52
e-mail: waeckers@nrwchemie.de
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