| Lehrerkongress
der Chemieverbände NRW: "Science live - Wissenschaft im Dialog"
- Schulministerin Behler besucht
Ausstellung zur Einbindung von Gentechnik in den Unterricht
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Düsseldorf (nom) - Mit der bundesweiten
Informationskampagne "Science live - Wissenschaft im Dialog:
Perspektiven moderner Biotechnologie und Gentechnik" klärt
das Bundesministerium für Bildung und Forschung über die Chancen
und Risiken moderner Biotechnologie und Gentechnik auf. Zentrale
Elemente der Aktion "Science live" sind Praktika für Schülerinnen
und Schüler, eine Wanderausstellung sowie abendliche Vortrags-
und Diskussionsveranstaltungen. Am Donnerstag, 26. Oktober,
ist die Aktion zu Gast beim achten Lehrerkongress der Chemieverbände
Nordrhein-Westfalen im Hotel Nikko, Immermannstraße 41, Düsseldorf.
Die Diskussion um neue Verfahren, Anwendungsmöglichkeiten
sowie Chancen und Risiken der modernen Biotechnologie und
Gentechnik fordert einen gesellschaftsübergreifenden, kritischen
und offenen Dialog. Das Augenmerk richtet sich dabei auf die
Verfahren, Anwendungsmöglichkeiten und die potenziellen Auswirkungen
auf den Menschen, die Umwelt und Natur. Die Chemieverbände
NRW zeigen auf ihrem diesjährigen Lehrerkongress den aktuellen
Stand der Diskussion auf und bieten Möglichkeiten zur Umsetzung
in den praktischen Schulunterricht an. Die "Science live"-Ausstellung
des Bundesforschungsministeriums zeigt dabei eine Auswahl
an Komponenten quer durch die Biotechnologie und Gentechnik
auf. Die erwarteten 400 Lehrerinnen und Lehrer haben auf dem
Chemiekongress die Gelegenheit, sich in der "Science live"-Wanderausstellung
über die Grundlagen, Verfahren und Anwendungen der Biotechnologie
und Gentechnik zu informieren. Eine Postershow und interessante
Exponate erläutern allgemein verständlich, umfassend und ausgewogen
die Grundlagen, Verfahren und Anwendungen der Biotechnologie
und Gentechnik sowie deren Chancen und Risiken in Medizin,
Land- und Ernährungswirtschaft sowie im Umweltschutz. Zu sehen
sind beispielsweise DNA-Modelle, Lebendkulturen eines Fadenwurms
und die Darstellung dreidimensio-naler Molekülstrukturen am
Computer. |
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Der wissenschaftliche Projektleiter
Dr. Andreas Jungbluth erläutert in einem Referat um 11.00
Uhr Methodik, Inhalte und Zielsetzung von "Science live".
Daneben besteht Gelegenheit zu informativen Gesprächen der
projektbegleitenden Wissenschaftlerin Dr. Gabriele Labes,
die gemeinsam mit zwei Kollegen die Aktion "Science live"
an nordrhein-westfälischen Schulen durchführt. Die Molekularbiologin
zeigt, wie Biotechnologie und Gentechnik anhand von Experimenten
in den Unterricht eingebunden werden können: Beispielsweise
mittels Isolierung von Erbmaterial aus einer Frucht oder mittels
der Agarose-Gelektrophorese, einem modernen gentechnischen
Verfahren zur Größentrennung von Erbgut-Abschnitten. Wie notwendig
der gesellschaftliche Diskurs über die Biotechnologie und
Gentechnik ist, zeigt sich daran, dass das eigentliche Kernstück
der Aktion, das Labor- und Ausstellungsfahrzeug "Science live"-Mobil
nach nur vier Wochen Einsatz bei einem Brandanschlag völlig
zerstört wurde. In ihm standen den Schülerinnen und Schülern
zwölf modernst ausgestattete Laborarbeitsplätze zur Verfügung;
außerdem war die Ausstellung integriert. Bis Ende Oktober
ein neues "Science live-Mobil" zur Verfügung steht, wird die
Aktion mit einem Übergangsprogramm - der Wanderausstellung
und Praktika in den Biologie-Lehrsälen - fortgesetzt.
Kontakt:
Chemieverbände NRW
Norbert Minwegen
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0211 - 679 31 44
Fax: 0211 - 679 31 88
Mobil: 0172 - 85 700 71
E-Mail: minwegen@nrw.vci.de
Homepage: www.nrwchemie.de
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