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Pressemitteilung
Die Krisensimulation
- ein modulares Konzept zur Optimierung des Krisenmanagements -
"Krisen sind planbar!" Mit diesem Titel lud der Verband der Chemischen
Industrie LV NRW zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung
mit der Bayer AG Leverkusen sowie der Unicepta Abels & Partner -
Gesellschaft für Marktkommunikation mbH - ein. Ziel dieser Veranstaltung
war, die Geschäftsführer der Mitgliedsunternehmen, die Umwelt- und
Öffentlichkeitsarbeitsreferenten für das Thema Krisensimulation
zu sensibilisieren und neue multimediale Möglichkeiten einer "planbaren"
Krise aufzuzeigen. Der Einladung des VCI LV NRW folgten rund 80
Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz NRW in das BayKomm nach
Leverkusen.
In seiner Begrüßung ging Dr. F. K. Weinspach, Hauptgeschäftsführer
des VCI LV NRW, auf die zunehmende Internationalisierung der Unternehmensstrukturen
ein. "Unsere Branche hat aus den großen Chemieunfällen der Vergangenheit
gelernt und mit Responsible Care habe wir eine gemeinsame und feste
Plattform gefunden, uns ständig zu verbessern." Besonderen Wert
legte der Hauptgeschäftsführer, von rund 450 Chemie-Mitgliedsunternehmen,
auf die Feststellung, dass eine Krise nicht immer ein Unfall sein
muss. "Die Krise kann sich ebenso auf Produktionsfehler, mögliche
Fusionen oder Abbaumaßnahmen im Personalbereich sowie auf eine Erpressung
beziehen.."
Herr Abels, Geschäftsführer der Unicepta, sowie Herr Messer, Redakteur
des WDR sowie Medientrainer, gingen im weiteren Verlauf multimedial
auf die verschiedenen Ausprägungen einer Krise ein. Dabei waren
die Schlagworte "Medien sind auf die Krise vorbereitet", "elektronische
Medien im Wettbewerb um die Einschaltquoten", "Unternehmen stellen
sich auf mögliche Krisen ein", "Nutzen der Krisenkommunikation"
sowie "Optimierung durch maßgeschneiderte Module".
"Die Gleichzeitigkeit von Ereignis und Bericht erschweren die Kommunikation
seitens des Unternehmens" so Bernhard Messer. Die veränderte Medienlandschaft
und Medienkultur führt zu einer Ungleichgewichtung zwischen Recherche
und Sendebeitrag. Das neue Schlagwort heißt "Infotainment", d. h.
alle berichten das Gleiche. Nicht der Inhalt zählt, sondern die
Nachricht im ganzen und deren Auflagenstärke. Im Laufe der Veranstaltung
wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern besonders deutlich, dass
eine konstante Medien- und Öffentlichkeitsarbeit in einer Krise
"Gold wert ist". "In der ersten Stunde entscheiden Sie als Geschäftsführer,
entscheiden Sie als Presse- und Öffentlichkeitsreferent des Unternehmens
in der Krise, wie der Ausgang der Krise in der Öffentlichkeit, in
den Medien wiedergegeben wird" so Abels von der Unicepta. Durch
eine schnelle und zuverlässige Informationspolitik kann sich das
Unternehmen in der Krise Anteile an der Medienplattform sichern.
D. h., durch die Aufnahme von Ärzten, Feuerwehreinheiten sowie Preshergroups
und Bürgerinitiativen können Informationen zur Krise schnell per
moderner Übertragungstechnik weitergegeben werden. Diese offene
Informationspolitik führt zu einem geänderten Verhalten dieser Zielgruppen
bzw. gegenüber den Medien.
Der weitere Verlauf einer Krise kann durch optimierte und maßgeschneiderte
Module bestmöglichst organisiert werden: Zu Beginn steht eine Analyse
und eine Darstellung der verschiedenen Aufgabenprofile. Dabei ist
es wichtig, ob das Unternehmen, die Branche zu einem Risikobereich
gehört oder nicht. Weitere Einschätzungen erfolgen seitens des humanen
Potentials sowie der Logistik. Aus dieser Analyse des Bereiches
Risiko, Menschen und Logistik erscheint ein Aufgabenprofil. Das
Aufgabenprofil zeichnet sich durch verschiedene unternehmensinterne
Maßnahmen aus, die je nach Unternehmensgröße und Einsatzbereich
eingesetzt werden können. Dazu zählen Callcenter sowie einzelne
Segmentoptimierungen im Bereich des Medientrainings für Führungskräfte
und Pressesprecher sowie Logistikoptimierungen im Bereich von Schwachstellendefinitionen.
Die Unicepta Gesellschaft für Marktkommunikation geht für diesen
Bereich einen gesonderten Weg. Nach einer intensiven Unternehmensanalyse
erfolgt eine Krisensimulation mit der Überschrift "Mut zur Realität!".
In dieser Krisensimulation, die in dem Unternehmen stattfindet,
wird der reale Output einer Krise auf Unternehmensseite getestet.
Dabei werden praktische Pressemitteilungen abgegeben, reale Statements
vor Mikrofon und Kamera eingefordert sowie Pressekonferenzen mit
TV, Hörfunk und Printmedien organisiert. Extra angestellte Statisten
und verschiedene Schauspieler bilden Preshergroups, Nachbarschaft
und Mitarbeiter, die ebenso ihre Information seitens der Unternehmensführung
einfordern. Anschließend erfolgt eine Ergebnispräsentation seitens
der Unicepta vor den verschiedenen Unternehmensebenen mit dem Ziel
einer konstruktiven Motivation: "Wir suchen dabei keinen Schuldigen!".
Mit der Unternehmensführung wird in der Folgezeit der Abbau der
Schwachstellen innerhalb des Unternehmens gemeinsam angegangen sowie
Bewegung im Unternehmen - sprich personaltechnisch wie auch monitär
- durchgesprochen. Ziel ist und bleibt dabei die Initialisierung
und Verbesserung von Strukturen und Prozessen sowie die Sensibilität
der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen sowie innerhalb
der Geschäftsführung für Krisenfälle wecken und wach halten.
Pressemitteilung vom
Bei Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Norbert Minwegen
Presse- und Öffentlichkeitsabteilung der Chemieverbände
NRW
Ivo-Beucker-Str. 43, 40237 Düsseldorf
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