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Parlamentarischer Abend des VCI NRW in Düsseldorf
Düsseldorf, 25.11.2010
Etwa 180 Gäste aus Politik, Ministerien, Behörden, Wissenschaft und Wirtschaft nutzten die Gelegenheit beim parlamentarischen Abend des VCI NRW mit der chemischen Industrie in den Dialog zu kommen. Den passenden Rahmen dazu bot die Villa Horion, die in Düsseldorf am Rhein und fußläufig vor dem Landtag dazu optimal gelegen ist.
Die Eröffnung wurde durch den Landtagspräsidenten, Eckhard Uhlenberg, gehalten. Er begrüßte die Anwesenden auch im Namen der vielen Abgeordneten des Landtages, die er bereits an diesem Abend in der Villa Horion gesehen hatte. Uhlenberg betonte, dass dies für die Veranstaltung spricht, wenn man in einer Woche ohne Sitzungen, eine solche Anzahl an Parlamentariern zu einer Veranstaltung bekommt. Er machte aber auch deutlich, dass die chemische Industrie wichtig für das Land Nordrhein-Westfalen ist und mit ihren Innovationen, die jeder Einzelne tagtäglich im Gebrauch hat, wesentlich zum Leben in der Gesellschaft, aber auch für die Lösungen der künftigen Herausforderungen beiträgt. Als Landtagspräsident ließ es sich Herr Uhlenberg nicht nehmen den Anwesenden etwas über die Historie des Hauses zu erzählen.
Der Anerkennung des späteren Landeshauptmanns Johannes Horion (1922 - 1933) verdankt die Villa ihren heutigen Namen. 1958 kaufte das Land Nordhein-Westfalen das Landeshaus und die angebaute Villa Horion. Bis ins Jahr 1999 beherbergte die Villa Horion die nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten; seitdem wird sie vom Landtag genutzt und bietet heute einer Vielzahl von Veranstaltungen einen stilvollen Rahmen. |
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Im Anschluss begrüßte Dr. Klaus Schäfer als Vorstandsvorsitzender des VCI Landesverbandes Nordrhein-Westfalen die Gäste und bedankte sich im Namen des Landesverbandes über den regen Zuspruch an Teilnehmern zum parlamentarischen Abend. Er ließ die zurückliegenden wirtschaftlichen Entwicklungen Revue passieren und zeigte sich beeindruckt von der Performance der chemischen Industrie, die zwar die Krise deutlich gespürt hat, aber in diesen Tagen bereits wieder mit hervorragenden Ergebnissen aufwarten kann. Dies sind Ergebnisse, von denen nicht nur die Unternehmen profitieren, sondern auch das Land und die Kommunen über die zu leistenden Abgaben und Steuern, so Schäfer.
Einiges konnte man aus der zurückliegenden Krise lernen. Länder mit starken Industrien sind besser durch diese Krise gekommen, als Länder mit einem höheren Dienstleistungssektor. Dies sollte uns eine Lehre sein und uns darin bestärken, an einer starken Industrie in NRW festzuhalten, erläuterte Schäfer weiter. |
Nach Dr. Schäfer hielt Harry Voigtsberger, Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, ein Grußwort an die Gäste des Abends. Auch er machte deutlich, dass die chemische Industrie ein bedeutender Industriezweig im Land ist. Er hatte an diesem Abend zum ersten Mal die Gelegenheit den Verband der chemischen Industrie von Nordrhein-Westfalen näher kennen zu lernen und betonte aber, dass er eines schon sagen kann: "Die chemie stimmt!".
Im weiteren Verlauf des Abends wurde viel diskutiert, so dass das Feedback vieler Teilnehmer war, das es ein gelungener Abend mit guten Gesprächen war. So war es nicht verwunderlich, dass die letzten Gäste erst um 23.30 den parlamentarischen Abend des VCI NRW verließen, und dies mit den Worten "wir kommen nächstes Jahr gerne wieder!". |
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Kontakt für Rückfragen:
Uwe Wäckers
Leiter Kommunikation
VCI NRW
0211 6793144
waeckers@nrwchemie.de
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