| Tillmann
kommt aus der Industrie. Bereits in dieser Zeit hat er umfassende
Erfahrungen in der Verbandsarbeit in Brüssel und Frankfurt
gesammelt. In seiner neuen Funktion will Tillmann sich dafür
einsetzen, dass die deutsche chemische Industrie ihre Schlüsselrolle
für Wachstum und Wohlstand ausbauen kann. Tillmann: „Die
deutsche chemische Industrie liefert mit ihren Produkten und
Innovationen wichtige Beiträge für eine lebenswerte
Zukunft. Grundlage dafür sind wettbewerbsfähige
Standortbedingungen. Kernthemen für unsere internationale
Wettbewerbsfähigkeit sind die Energie- und Rohstoffkosten,
der Umwelt- und Klimaschutz, die Stärkung der Innovationsfähigkeit
und die Unternehmensbesteuerung.“
Utz
Tillmann wurde am 10. Oktober 1953 in Berlin geboren. Nach
Biologiestudium und Promotion startete er seine Berufstätigkeit
1985 als Laborleiter bei der Gesellschaft für Schwerionenforschung
in Darmstadt. Es folgten weitere Stationen als Laborleiter
bei der Düsseldorfer Henkel KGaA und als wissenschaftlicher
Mitarbeiter an der Technischen Hochschule Darmstadt. 1990
wechselte Tillmann zur BASF SE nach Ludwigshafen. Dort nahm
er in den Folgejahren Führungsaufgaben im Umweltbereich
wahr. Von Januar 2001 bis März 2004 entsandte ihn das
Unternehmen für drei Jahre als Executive Director zum
europäischen Chemieverband CEFIC nach Brüssel, um
die Umweltabteilung des Verbandes zu leiten. Nach seiner Rückkehr
war Tillmann bis September 2006 als Senior Vice President
für die Verbands- und Regierungsbeziehungen des Unternehmens
zu Umweltfragen zuständig. Von September 2006 bis April
2008 verantwortete er für alle Unternehmensstandorte
weltweit die Sicherheit und Gefahrenabwehr. Zum 1. Mai 2008
wechselte Tillmann zum VCI.
Das
Präsidium des VCI hatte Tillmann auf seiner Sitzung vom
20. September 2007 mit Wirkung zum 1. Juni 2008 zum Hauptgeschäftsführer
bestellt. Tillmann tritt die Nachfolge von Dr. Wilfried Sahm
(65) an, der diese Funktion seit 1992 wahrgenommen hat und
zum 31. Mai 2008 in den Ruhestand getreten ist. |