Er
gehörte zur sechs-köpfigen deutschen Mannschaft,
die vom 2. bis 11. Dezember 2007 in Taipeh im Wettstreit mit
rund 200 dreizehn- bis fünfzehnjährigen Schülern
aus 36 Nationen ihre herausragenden Leistungen in den Naturwissenschaften
unter Beweis stellte. Jeder der sechs deutschen Teilnehmer
(ein Mädchen, fünf Jungen) kehrte mit einer Silber-medaille
zurück. Mit diesem ausgezeichneten Ergebnis konnte sich
Deutschland international auf Rang 5 platzieren.
In dem internationalen
Wettbewerb waren in den Fachbereichen Biologie, Chemie und
Physik sowohl theoretische als auch praktische Kenntnisse
gefragt, hinzu kam theoretisches Wissen in Astronomie. An
zwei Tagen standen mehrstündige Klausuren auf dem Programm,
an einem weiteren Tag mussten experimentelle Auf-gaben in
Dreierteams gelöst werden. Die restliche Zeit in Taiwan
war ganz der Pflege der internationalen Begegnungen und dem
Kennenlernen des Gastlandes mit der Weltstadt Taipeh und dem
reizvollen Umland gewidmet. Zum Besichtigungs-programm gehörten
z. B. das Palastmuseum, das höchste Gebäude der
Welt, Strände mit außergewöhnlichen Felsformationen
und ein Schwefeldämpfe aus-stoßender Vulkan. Die
hervorragende Organisation, die sehr freundliche Betreuung
vor Ort und die Unterbringung der Wettbewerbsteilnehmer in
einem luxuriösen Hotel gaben allen Schülern das
Gefühl, als Gäste sehr geschätzt und rundum
verwöhnt worden zu sein. Die Eröffnungsfeier mit
einer Vorstellung aller Mannschaften und die große Abschlussfeier
mit der Bekanntgabe der Wettbewerbsergebnisse und der Medaillenvergabe
waren für alle Teilnehmer die absoluten Höhepunkte
des zehn-tägigen Programms.
Florian, der bereits über langjährige erfolgreiche
Wettbewerbserfahrung auf Landes-ebene in den Bereichen Mathematik
(Mathematik-Olympiade, Känguru-Wettbewerb) und Chemie
(Chemie entdecken, Internationale Chemie-Olympiade) verfügt,
hat den Aufenthalt in Taiwan als unvergessliches Erlebnis
empfunden. Nach seinen Wünschen für die nächste
Zukunft befragt, antwortete er: „Ich würde mich
sehr freuen, wenn ich auch im nächsten Jahr in die internationale
Runde käme, die in Korea stattfinden wird.“
Bild rechts: Florian
Berger |
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