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Industriegewerkschaft
Bergbau, Chemie, Energie

Landesbezirk Nordrhein

 

Landesausschuss der

Arbeitgeberverbände
der Chemischen Industrie
von Nordrhein-Westfalen e.V .

 

 

PRESSEMITTEILUNG

Düsseldorf, 8. Dezember 2006

 

Chemieausbildung in Nordrhein auf hohem Niveau - durch Steigerung der Ausbildungsplätze und durch zusätzliche Qualifizierungsmaßnahmen auf Seiten der Industrie.

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Düsseldorf, 8. Dezember. Die Unternehmen der chemischen Industrie in Nordrhein haben im Jahr 2006 die Zahl der neu angebotenen Ausbildungsplätze um 2,3% Prozent gegenüber Vorjahr auf insgesamt 1.983 erhöht. Das ist die gemeinsam vom Landesausschuss der Arbeitgeberverbände der chemischen Industrie NRW und der IG Bergbau, Chemie, Energie Nordrhein (IG BCE) festgestellte Bilanz des Ausbildungsjahres 2006. Die Steigerung wurde im Rahmen des von 2003 bis 2007 laufenden Tarifvertrages „Zukunft durch Ausbildung“ erreicht.

 

Friedrich Überacker , Geschäftsführer des Landesausschuss der Arbeitgeberverbände der Chemischen Industrie von Nordrhein-Westfalen: „Eine Steigerung des Ausbildungsplatzangebotes bedeutet eine Anstrengung auf allen Ebenen im Unternehmen. Die Steigerung der Ausbildungsplätze alleine reicht jedoch nicht aus. Die hohe Technisierung in der Industrie stellt auch immer höhere Anforderungen an die Bewerber, die viele Bewerber wegen mangelnder Qualifizierung nicht erfüllen“.

 

Zentraler Punkt der im Frühjahr 2003 abgeschlossenen tarifvertraglichen Vereinbarung ist die Festlegung einer Steigerungsgröße für das Ausbildungsjahr 2006 von 1,6 % bundesweit, die auch in Nordrhein erreicht wurde. Teil dieser Regelung ist auch die chemiespezifische Förderung von jungen Menschen in berufsvorbereitenden Maßnahmen, die zu einer hohen Vermittlung in Ausbildungsberufe führen. Mangelnde Berufsqualifikationen können so ausgeglichen werden.

 

Peter Hausmann , Landesbezirksleiter der Industriegewerkschaft Bergbau, Energie und Chemie :

„Die gemeinsame Anstrengung von Betriebsräten und Geschäftsführung hat sich gelohnt, die Ausbildung ist eine wichtige Vorraussetzung für die berufliche Zukunft der jungen Menschen. Wir begrüßen auch das Engagement von Unternehmen, die Möglichkeiten weniger leistungsstarker, aber leistungsbereiter Schüler zu verbessern. Vorbereitende berufliche Qualifizierung in Chemieunternehmen erhöht eindeutig die Chancen, in unserer Industrie eine Ausbildung zu erhalten und bestehen zu können “.

 

Die Beispiele von Schülern, die ein solches Qualifizierungssystem in der chemischen Industrie durchlaufen haben und nun in eine reguläre Ausbildung wechseln konnten sind mittlerweile zahlreich vorhanden.

So verzeichnet beispielsweise das Starthilfeprogramm – eine Initiative von Bayer und Lanxess – weiterhin große Erfolge. Diese Fördermaßnahme für schwächere Schulabgänger, die unter dem Dach des Chemieparkbetreibers Bayer Industry Services an den Standorten Leverkusen, Dormagen, Krefeld-Uerdingen und Wuppertal angeboten wird, verhalf im vergangenen Jahr 156 von insgesamt 175 Teilnehmern, d.h. rund 90 Prozent, zu einer Ausbildungsstelle.

 

„Das ist eine Erfolgsquote, auf die wir sehr stolz sind. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, auch Schülern mit einer schwierigeren Ausgangssituation beim Einstieg ins Berufsleben zu helfen. Mit dem Starthilfeprogramm haben wir ein erfolgreiches Modell geschaffen, von dem sowohl die Jugendlichen als auch die Unternehmen profitieren“ , so Uwe Menzen , Leiter der Bildung bei Bayer Industry Services.

Bei Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:

Uwe Wäckers
Chemieverbände NRW
Leiter Kommunikation

Fon: 0211 / 679 31 44
Fax: 0211 / 679 31 88
E-Mail: waeckers@nrwchemie.de

 

 

  Letzte Änderung: 08.12.2006 © Chemieverbände NRW 2003