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PRESSEINFORMATION
Innovation
schafft Investition – Biotechnologie aus NRW
Düsseldorf,
23. Januar 2006
„Nordrhein-Westfalen
mit dem Rheinland als Kernregion hat das Potential, um das führende
Zentrum für Biotechnologie in Europa zu werden. Dies gelingt,
wenn die vielfältigen Anstrengungen aus Industrie, Wissenschaft
und Institutionen durch eine nachhaltige Förderung im Rahmen
der NRW-Innovationspolitik unterstützt werden,“
so Prof. Dr. Peter Stadler , Vorstandsmitglied von BioRiver e.V.
und CEO von Artemis Pharmaceuticals auf einem Treffen des Biotechnologienetzwerkes
am 23.01. in Düsseldorf.
Die
Liste profitabler nordrhein-westfälischer Biotechologiefirmen
wird von Schwergewichten wie Qiagen, Miltenyi Biotech oder Rhein
Biotech angeführt. Doch auch Mittelständler wie die Aachener
PAION AG oder die global tätigen Unternehmen Coley Pharmaceutical
und NewLab BioQuality stehen für Erfolgsgeschichten „made in
NRW“.
So
war der erste Börsengang nach langer Durststrecke mit PAION
am 11. Februar 2005 ein positives Signal aus der Region.
Das
deutsch-amerikanische Unternehmen Coley, ebenfalls
ein Unternehmen aus der Region BioRiver, konnte
im Sommer 2005 über 120 Mio. USD an der NASDAQ erlösen,
um die Erforschung von Produkten gegen Krebs, Asthma/Allergien und
Infektionskrankheiten voranzutreiben.
Die
europäische Coley-Niederlassung am Standort Langenfeld ist
für die gesamte chemische Entwicklung und die Wirkstofftestung
innerhalb der Coley-Gruppe verantwortlich. Durch die Nähe zur
Pharmaindustrie zusammen mit exzellenten akademischen und klinischen
Zentren besteht zudem ein enormer Standortvorteil gegenüber
anderen Regionen in Deutschland. Dr. Christian Schetter, Vice President,
European Operations Coley Pharmaceutical Group: „Coley
engagiert sich in der BioRiver Initiative, um diese Region auch
weltweit entsprechend zu positionieren und wird auch langfristig
diesen Standort weiter stärken.“
Diese
und weitere Erfolgsstories zeigen, dass in der Region nicht nur
exzellent geforscht, sondern der "Rohstoff Forschung"
auch erfolgreich in Produkte und Arbeitsplätze umgesetzt wird.
Eine
bedeutende Forschungseinrichtung der Region, das Forschungszentrum
Jülich, hat soeben das "Zentrum für Mikrobielle Biotechnologie"
(ZMB) gegründet. Das Zentrum besteht aus insgesamt vier Instituten,
von denen zwei zur Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
und die beiden anderen zum Helmholtz-Forschungszentrum Jülich
gehören. Mehr als 100 Mitarbeiter forschen hier auf dem zukunftsträchtigen
Gebiet der Weißen (oder Industriellen) Biotechnologie, es
bestehen zahlreichen Kooperationen mit großen und mittelständischen
Unternehmen der Biotech-Branche, und jedes Jahr werden mehr als
eine Million Euro an Drittmitteln eingeworben. Auch mehrere erfolgreiche
Ausgründungen neuer Biotech-Firmen zeugen von gelungenem Technologietransfer.
„Biotechnologie
hat in Nordrhein-Westfalen mittlerweile eine Tradition und wir Unternehmer
sind auch durch die technikoffenen Bürger hier gerne zu Hause“,
so Dr. Jürgen Schumacher,
Vorstand BioRiver und CEO von NewLab, einem der führenden CRO's
in Europa. Mit Europas größtem Hochschulnetz, etwa 100
Biotechnologie-Unternehmen, 200 Dienstleistern und Zulieferern sowie
18 Technologieparks verfügt die Region über hervorragende
Vorraussetzungen, ihre Marktposition in den Lebenswissenschaften
im internationalen Wettbewerb weiter auszubauen. Um die vorhanden
Chancen zu bündeln und somit das Profil der Region zu stärken,
wurde unter Federführung der Unternehmen, Forschungseinrichtungen,
Chemieverbänden, IHKs, Technologieparks und Städten des
Rheinlandes die Initiative „BioRiver“ ins Leben gerufen, die sich
seit Gründung im Jahr 2004 zu einem starken Netzwerk etabliert
hat.
„Der
Weg in eine erfolgreiche Zukunft hängt jedoch auch davon ab,
wie ernst es der Politik in NRW damit ist, in wirklich innovative
Spitzentechnologie zu investieren, denn genau hier werden in den
nächsten Jahren innovative Produkte und auch Arbeitsplätze
entstehen,“ Dr. Metin Colpan,
Vorstandsvorsitzender BioRiver – Life Science im Rheinland e.V.
und Supervisory Director bei Qiagen.
Rückfragen
an:
Martin
Kretschmer
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