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PRESSEMITTEILUNG
02.
Juni 2006
Zukunft
durch Ausbildung
Chemische
Industrie bildet weiter auf hohem Niveau aus
Düsseldorf,
2. Juni. Im Rahmen des „Runden Tisches zur Berufsausbildung“ trafen
sich Vertreter der Gewerkschaft und Chemiearbeitgeber in Düsseldorf,
um gemeinsam zu überlegen, wie die Ausbildungssituation in
der chemischen Industrie weiter verbessert werden kann. Die Sozialpartner
in der chemischen Industrie haben dafür seit 2003 sogar die
Steigerung des Ausbildungsplatzangebotes im Tarifvertrag festgeschrieben.
Damit ist die chemische Industrie die einzige Branche, die der demographischen
Entwicklung, die bis 2007 durch eine zunehmende Nachfrage an Ausbildungsplätzen
gekennzeichnet ist, eine solche besondere Bedeutung beimisst. Auch
in Zeiten des Beschäftigungsabbaus halten die Sozialpartner
weiterhin an den in 2003 gesteckten Zielen fest.
Friedrich
Überacker , Geschäftsführer
des Landesausschusses der Arbeitgeberverbände der Chemischen
Industrie von Nordrhein-Westfalen: „Unsere Unternehmen
werden ihre Ausbildungsanstrengungen weiter verstärken. Den
Unternehmern ist die Bedeutung der Ausbildung vor dem Hintergrund
der demographischen Entwicklung bewusst.“
Zentraler
Punkt der im Frühjahr 2003 abgeschlossenen tarifvertraglichen
Vereinbarung ist die Festlegung einer Steigerungsgröße
für das Ausbildungsjahr 2006 von 1,6 % bundesweit.
Obwohl bei
den Sozialpartnern der Grundsatz „Ausbildung geht vor Übernahme“
besteht, wurden im Rahmen des „Runden Tisches“ auch Möglichkeiten
zur Übernahme der Auszubildenden in ein Arbeitsverhältnis
besprochen. Zahlreiche Unternehmen übernehmen ihre Auszubildenden
über Bedarf, um den Auszubildenden die Chance zu geben, sich
aus einem Beschäftigungsverhältnis heraus zu bewerben.
Neben dem Thema des Ausbildungsplatzangebotes ging es jedoch auch
um die mangelnden Berufsqualifikationen von vielen Bewerbern. Dort
treten oftmals so große Defizite auf, dass eine industrielle
Ausbildung direkt nach dem Schulabschluss nicht möglich ist.
„Neben
dem Bemühen um neue Ausbildungsplätze begrüßen
wir das Engagement der Unternehmen für schwächere Schüler.
Durch Initiativen wie „Start in den Beruf“ werden auch weniger qualifizierten
Schülern Möglichkeiten aufgezeigt, in unserer Industrie
eine Ausbildung zu erhalten und bestehen zu können “,
so Peter Hausmann , Landesbezirksleiter
der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie Nordrhein.
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IG
Bergbau, Chemie und Energie Landesbezirk Nordrhein
Hans-Böckler-Str.
39
40476
Düsseldorf
Tel:
0211 / 4301-640
Fax:
0211 / 4301-620
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Landesausschuss
der Arbeitgeberverbände
der
Chemischen Industrie NRW e.V.
Völklinger
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Tel:
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