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Schule
Bildung - technikorientiert, konzentriert, flexibel
Stärkung der naturwissenschaftlichen
Ausbildung in den Schulen
Ein Verständnis der naturwissenschaftlichen und technologischen
Zusammenhänge ist in unserer Gesellschaft unabdingbar, um technologische
Entwicklungen besser beurteilen und bewerten zu können. Da gerade
die Chemische Industrie und ihre Produkte, die einen bedeutenden
Beitrag zum hohen Lebensstandard leisten, auf komplexen Technologien
basieren, sind eine Verbreiterung chemischer Grundkenntnisse und
eine größere Bereitschaft erforderlich, sich mit chemischen Fragestellungen
sachlich auseinander zu setzen.
Dazu benötigen unsere kommenden Generationen mehr denn je ein hohes
Niveau an Allgemeinbildung und naturwissenschaftlichem Wissen. Dies
wird gewährleistet durch:
- kontinuierliche Unterrichtung in naturwissenschaftlichen Fächern
ab der 7. Klasse,
- zwei naturwissenschaftliche Fächer als Pflichtfächer in der
Sekundarstufe II; mindestens eines sollte schriftliches und mündliches
Prüfungsfach im Abitur sein und
- ein Zentralabitur auf Landesebene.
Verkürzung der Ausbildungsphasen
Wirtschaft und Gesellschaft benötigen jüngere Schul- und Hochschulabsolventen,
die im internationalen Vergleich bestehen können. Außerdem sind
sie unverändert in hohem Maße auf die praktisch Begabten der beruflichen
Bildungsgänge angewiesen. Es geht um die angepasste und differenzierte
Vermittlung von Qualifikationen entsprechend der Leistungsfähigkeit
der jungen Menschen und dem Bedarf von Wirtschaft und Gesellschaft.
Ausbildungszeiten an Schulen und Hochschulen können gestrafft werden,
wenn wesentliche Teile der Spezialisierung in der Phase der Weiterbildung
erfolgen. So könnte erreicht werden
- eine Verkürzung der Ausbildungsphasen,
- eine Konzentration in der dualen Ausbildung und
- eine Verkürzung der Gymnasialzeit auf acht Jahre
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