|
Chemie-Konjunktur
02. Januar
2004
Noch
kein Aufschwung
Die Chemie-Konjunktur ist
im Jahr 2003 weitgehend enttäuschend verlaufen. Eine wirkliche
Belebung der wirtschaftlichen Situation hat nicht stattgefunden.
Sogar die vorsichtigen Prognosen des Bundesarbeitgeberverbandes
Chemie (BAVC) in der Tarifrunde 2003 haben sich im Nachhinein noch
als zu positiv herausgestellt.
Das teilt der BAVC in seinem „Informationsbrief für Führungskräfte
mit.
Die im Frühjahr 2003 angenommene Steigerung der Produktion
um 0,75 Prozent sei verfehlt worden. Auf Grundlage der aktuell vorliegenden
amtlichen Daten (bis einschließlich Oktober 2003) muss von
einer nahe bei der Stagnationsmarke liegenden Produktionsrate von
0,5 Prozent ausgegangen werden.
Beschäftigung stabil
Entgegen dem erwarteten Abfall der Beschäftigung um 0,75 Prozent
war die Entwicklung im Jahresverlauf 2003 weitgehend stabil. Dies
dürfte auch für den Jahresdurchschnitt gelten, so der
BAVC.
Schon seit Beginn des Jahres 2000 bewegt sich die Zahl der Beschäftigten
in der chemischen Industrie bundesweit bei etwa 465.000.
Angesichts der konjunkturellen Stagnation der vergangenen Jahre
in der chemischen Industrie ist dies eine beachtenswerte Entwicklung,
die vielfach nur durch Inanspruchnahme tariflicher Flexibilisierungsmaßnahmen
in den Betrieben erreicht werden konnte.
Aussichten für 2004
Wenn nicht bereits unmittelbar zum Jahresbeginn 2004 ein deutlicher
Aufwärtstrend bei der Produktion einsetzt, sei im Jahresdurchschnitt
kaum ein nennenswertes Wachstum der Produktion zu erreichen. Auch
ein allgemeiner wirtschaftlicher Aufschwung in diesem Jahr werde
für die chemische Industrie nur eine moderate Erholung mit
einem Produktionswachstum von bestenfalls 1,5 Prozent bringen, prognostiziert
der BAVC.
Bei Rückfragen
steht Ihnen zur Verfügung:
Uwe Wäckers
Chemieverbände NRW
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ivo-Beucker-Str. 43
40237 Düsseldorf
Fon: 0211 / 679 31 44
Fax: 0211 / 679 31 88
E-Mail: waeckers@nrwchemie.de
|